Presseveröffentlichungen

Schwerlastkran hebt 30-Tonnen-Last in neues Regenüberlaufbauwerk

 

Am 29.07.2017 erschien folgender Artikel von Olaf Barth über U&W in der Leipziger Volkszeitung

Schwerlastkran hebt 30-Tonnen-Last in neues Regenüberlaufbauwerk
Leipziger Wasserwerke bauen weiter am Mischwassersystem in Taucha

TAUCHA. Punkt 8 Uhr begannen gestern an der Dorfstraße in Taucha-Graßdorf Experten damit, die in der Nacht mit einem Schwerlasttransport angelieferten großen Betonteile für ein neues Regenüberlaufbecken abzuladen und zu montieren. Das alles soll der Mischwasserentlastung in Taucha sowie der Reinhaltung der Parthe dienen. Gleich neben dem Flüsschen hatten die von den Wasserwerken Leipzig beauftragten Firmen schon vor Monaten damit begonnen, auf der Fläche zwischen Fluss und Reiterhof neue Anlagen zu bauen (die LVZ berichtete). Je ein Auslaufund ein Drosselbauwerk waren bereits in den letzten Wochen als Fertigbauteile angeliefert und an Ort und Stelle platziert worden. Auch die Stahlbeton-Sohle und die einzelnen Wände für das neue Regenüberlaufbauwerk waren bereits fertig. Gestern nun hob ein Schwerlastkran das größte Bauteil in das Becken: den 30 Tonnen wiegenden Trog. Im Anschluss folgten dann die gleichfalls großen, aber nicht ganz so schweren Deckenteile. Als sich der Trog zentimetergenau langsam in das Becken senkte und alles passte, war das Aufatmen bei den Vertretern der beteiligten Firmen und der Wasserwerke Leipzig förmlich zu hören. „Es wäre gelogen zu sagen, dass uns das jetzt ganz kalt gelassen hätte. Es ist eine knifflige Angelegenheit, wie ein Puzzle, alles muss genau passen, und das hat es glücklicherweise auch“, sagte erleichtert Projektsteuerin Martha Simon von den Leipziger Wasserwerken (LW). Nun werde als nächstes die Steuerungstechnik eingebaut und das alte Regenüberlaufbecken zurückgebaut. „Wir liegen gut im Zeitplan, trotz der Probleme, die wir mit dem Grundwasser hatten. Bis Ende Oktober wollen wir hier fertig sein. Auch die Kosten liegen bisher im Rahmen“, sagte die 31-Jährige und lobt ausdrücklich die Arbeit die Leipziger Firmenfiliale der Umwelttechnik & Wasserbau GmbH. Rund eine Million Euro investieren die LW hier für die Errichtung der neuen Anlagen. Seit 1998 laufen die Baumaßnahmen in Taucha, um den Zufluss von Schmutzwasser in die Parthe zu vermeiden und für mehr Rückstaumöglichkeiten im Kanalsystem zu sorgen. Dafür war ein Generalentwässerungsplan erarbeitet worden.
Nach dem vor drei Jahren errichteten Regenüberlauf nahe der Parthe am „Spittelberg“ wird nun in Graßdorf der dritte und letzte Teil im Rahmen des Systembereiches Parthe realisiert. „Hier laufen drei Abwasserströme zusammen: aus Cradefeld, aus Richtung B 87 an der Parthe sowie von der Graßdorfer Straße kommend. Bei Starkregen wird das Wasser im neuen Regenüberlaufbauwerk gesammelt und entsprechend der Leistungskapazität des Klärwerkes in Seegeritz gedrosselt abgegeben“, erklärt Projektleiter Marco Peplinski (46). Überschüssiges Wasser laufe über und werde über ein Auslaufbauwerk in die Parthe geleitet. Im Gegensatz zum bisherigen kleineren Regenüberlaufbecken verfügt das neue Bauwerk nun über zwei Rechen. Die sollen den Schmutz zurückhalten, sodass dieser nicht in die Parthe gelangt, sondern zum Klärwerk transportiert wird.

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